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Gustav Jahn, Sībawaihis Buch über die Grammatik übersetzt und erklärt

Berlin 1895-1900, repr. Hildesheim 1969.

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§ 1.

Ueber(1) die Wörter(2), sofern sie der arabischen Sprache
angehören(3).

Die Wörter(4) zerfallen in drei Klassen: Nomina(5), Verba und Par-
tikeln. Letztere werden gebraucht, um (den Nominibus und Verbis) Sinn-
stellungen zu geben, (welche sie sonst nicht haben), ohne selbst Nomina
oder Verba zu sein(6). Beispiele für die Nomina sind: Mann, Pferd, Wand.
Das Verbum wird durch Formen gebildet, welche von den Wörtern her-
kommen, welche die Ereignisse der Nomina ausdrücken(7). Dasselbe hat
zwei Formen, eine für das, was vergangen ist, und eine für das, was
sein wird und noch nicht eingetreten ist, (Futurum), sowie für das, was
ist, ohne abgeschlossen zu sein (Praesens). Die Form für das, was ver-
gangen ist, ist das Perfect. Beispiele Z. 3 und 4. Die Formen für das, was
noch nicht eingetreten ist, sind als Befehlsformen die Imperative, und
als Aussageformen die Imperfecta act. und pass. Beispiele Z. 4 und 5.
Dieselben Imperfectformen stehen für das, was nicht abgeschlossen ist,
sondern jetzt stattfindet, wenn man etwas aussagt. Dies sind die Formen,
weiche von den Infinitiven herkommen. Dieselben haben viele Modi-
ficationen, welche mit Gottes Hülfe auseinandergesetzt werden sollen(8).
Beispiele für die Infinitive Z. 7. Wörter, welche nur zur näheren Bestim-
mung der Bedeutung (der Nomina und Verba) dienen(9), ohne selbst Nomina
oder Verba zu sein, sind z. B. ṯumma “dann”, saufa (die Partikel,
welche dem Imperfect die Bedeutung des Futur's giebt), die Wâw des
Schwurs, das Lâm der Annexion(10) (d. i. die Präposition) und ähnliche.


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